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Portulak

(Portulaca oleracea)

Glistrida



Portulak (Portulaca oleracea)

Agapios Landos, dieser vielseitig begabte Mönch aus dem 17. Jahrhundert, hielt den Portulak für ein "kühlendes" Gemüse und empfahl es zu Basilikum, Lattich, Kardamom, Knoblauch u.a.m.

Der Portulak war schon im Altertum eine sehr bekannte Pflanze. Die getrocknete Pflanze wurde zu Pillen gedreht und galt als fiebersenkend.

Diese einjährige Pflanze, die meist auf Äckern gedeiht, eignet sich hervoragend zur Salatzubereitung mit Essig und Oel; ist leicht säuerlich und enthält neben vielen Vitaminen (reichhaltig an Vitamin C - wurde früher in der Seefahrt vorbeugend gegen Skorbut genommen) auch Omega 3 Fettsäuren.

In letzter Zeit erfährt die Pflanze eine Renaissance in der Medizin auf grund des hohen Anteils an Omega 3/Omega 6 Fettsäuren,die, wie ja bekannt ist, eine cholesterinsenkende Wirkung hat.

Kann als erfrischender Sommersalat mit anderen Zutaten wie Tomaten, Gurken, Zwiebeln oder mit Feta und Joghurt zubereitet werden. Er hat eine eindeutig magenberuhigende Wirkung. Auch heute noch wird auf Kreta Portulak, zusammen mit Joghurt, zu einem erfrischenden Salat gereicht. Angereichert mit Portulak ist ein Salat auf Kreta, im Sommer, etwas alltägliches.

Medizinisch wurde der Portulak im Mittelalter bei Ruhr und Fieber eingesetzt. Auch heute noch hilft er bei Augenentzündungen, Nieren- und Blasenleiden, Kopfschmerzen, Nervenleiden und Appetitlosigkeit.









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©Andreas Fischer 2011 Xania Kreta                      e-mail: a.fisher096@gmail.com
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